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Zurück zum Ursprung: Die Geschichte der Silvretta-Hochalpenstraße

Die Silvretta-Hochalpenstraße, ein Meisterwerk im Gebirge

Silvretta-Hochalpenstraße früher

Die 22,3 km lange Mautstraße der Illwerke – Vorarlbergs dritte Verbindung ins Tirol –  entstand im Zuge des Kraftwerkbaus. Sie wurde in Etappen realisiert. Erstmals zwischen 1925 und 1930 wurde beim Bau des Vermuntwerks das Gebiet von Partenen zur Bielerhöhe mit Materialbahnen erschlossen.

 

Bau der Silvretta-Staumauer

Das erste Teilstück der Alpenverbindung entstand jedoch 1938 beim Bau von Obervermuntwerk und Silvrettaspeicher: als Baustraße zwischen Vermuntsee und Bielerhöhe. Ab 1947 setzten die Illwerke den Ausbau an der Oberen Ill und mit Bachüberleitungen aus dem Paznaun fort. Für die massiven Baustellentransporte wurde der historische Viehtrieb von der Bielerhöhe durchs Kleinvermunt nach Galtür zur Werkstraße verbreitert: Nun war das Fundament der Ostrampe nach Tirol gelegt. Der schwierigste Teil der Strecke, 7 km zwischen Partenen und Vermunt, fehlte aber 1951 noch. Mit einem riesigen Bagger vom Staumauerbau wurde die spektakuläre Trasse – abwärts – durchs Steilgelände gebahnt.

Und damit war eine durchgehende Straße von Partenen nach Galtür geschaffen - die 1954 für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde. Bis 1961 wurde sie zweispurig ausgebaut.