Silvretta-Hochalpenstraße
Die Silvretta-Hochalpenstraße bleibt bis 2030 geschlossen - Vermuntbahn im Sommerbetrieb
Nach Felsstürzen und Murenabgängen im Sommer 2024 war die beliebte Passstraße aus Sicherheitsgründen für den öffentlichen Verkehr gesperrt worden. Nach einem weiteren Ereignis im Juli 2025 wurde entschieden, die Straße trotz der bis dahin bereits umgesetzten Sicherungsmaßnahmen in der Sommersaison 2025 nicht zu öffnen. Ein Langfristkonzept für die Sicherheit auf der Silvretta-Hochalpenstraße mit detaillierten geologischen Modellrechnungen machte bereits im Herbst 2025 deutlich, dass eine Öffnung auch in der Saison 2026 nicht möglich sein wird.
Es ist geplant die Silvretta-Hochalpenstraße in den nächsten Jahren umfassend abzusichern. Es sind dazu in mehreren Bereichen Straßenumlegungen und die Errichtung von Schutzdämmen notwendig. Der Zeitplan sieht vor, dass nach drei Bausaisonen von 2027 bis 2029 die Silvretta-Hochalpenstraße im Sommer 2030 wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben wird.
Bis dahin bleibt die Vermuntbahn auch im Sommer geöffnet und bietet von der Vorarlberger Seite einen Zugang auf die Bielerhöhe.
Auch von Tiroler Seite über das Paznaun wird die Straße während der Bauarbeiten im Sommer mautfrei zugänglich bleiben.
Aktueller Status Silvretta-Hochalpenstraße
Die Traumstraße für Genießer
Entdecke eine der schönsten und beliebtesten Panoramastraßen der Alpen! Die Mautstraße führt 22,3 km von Partenen im Montafon (1.051 m) in 34 Kehren über die auf 2.032 m hoch gelegene Bielerhöhe bis nach Galtür (1.584 m) im Paznauntal.
Traumstraße der Alpen
Die Silvretta-Hochalpenstraße ist eine der schönsten und beliebtesten Gebirgsstraßen der Alpen. Nicht ohne Grund nennt man sie auch "Traumstraße der Alpen für Genießer".
Die spektakuläre Bergkulisse und die direkt am Wegesrand liegenden Seen Vermunt und Silvretta ziehen Besucher mit und ohne Fahrzeug in ihren Bann.
Mit dem Fahrrad oder Mountainbike
Ein absolutes Highlight für alle Mountainbiker ist die Silvretta-Bike-Safari mit der Silvretta-Hochalpenstraße und spektakulären Naturkulissen entlang der Strecke. Entdecke die Silvretta-Bielerhöhe auf über 2.032 m Seehöhe auf zwei Rädern!
Mit dem Oldtimer
Die Silvretta-Hochalpenstraße, die Traumstraße der Alpen, ist das ideale Ziel für Ausfahrten mit dem geliebten Oldtimer. Wenn zahlreiche Oldtimer-Liebhaber jährlich durch die Silvretta Classic Rallye ins Montafon gelockt werden, ist auch bei der Fahrt über die Silvretta-Hochalpenstraße absolute Präzision gefragt.
Mit dem Motorrad
Motorradfahrer lieben die 34 schlaglochfreien Kehren der Silvretta-Hochalpenstraße. Die herrliche Bergkulisse mit Blick auf den Piz Buin - mit 3.312 m der höchste Berg Vorarlbergs - begeistert und macht dieses kurvige Erlebnis unvergessen.
Dein Fahrerlebnis
- Seehöhe Mautstelle Partenen 1.051 m
- Seehöhe Mautstelle Galtür 1.725 m
- Passhöhe Bielerhöhe 2.032 m
- Länge Silvretta-Hochalpenstraße 22,3 km
- Anzahl Kehren 34
- Steigung 10 % bis max. 12 % in den Kehren ca. 5 %
Wichtige Informationen
Auf der gesamten Silvretta-Hochalpenstraße gilt ein Hängerverbot, ein Nachtparkverbot und eine Längenbegrenzung von 13,8 m bei Reisebussen.
Ausflugsziel Silvretta-Bielerhöhe
Die Bielerhöhe am Scheitelpunkt der Silvretta-Hochalpenstraße ist ein beliebter Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen, Touren und weiterer sommerlichen Aktivitäten.
Zwischen dem Montafon und dem Paznauntal wirst Du mit einem traumhaften Panorama auf den in die herrliche Hochgebirgslandschaft eingebetteten Silvrettasee belohnt.
Übersichtskarte Silvretta-Hochalpenstraße
Übersichtskarte Verlauf der Silvretta-Hochalpenstraße von Partenen in Vorarlberg nach Galtür im Tirol.
Die 22,3 km lange Mautstraße der Illwerke – Vorarlbergs dritte Verbindung ins Tirol – entstand im Zuge des Kraftwerkbaus. Sie wurde in Etappen realisiert. Erstmals zwischen 1925 und 1930 wurde beim Bau des Vermuntwerks das Gebiet von Partenen zur Bielerhöhe mit Materialbahnen erschlossen.
Das erste Teilstück der Alpenverbindung entstand jedoch 1938 beim Bau von Obervermuntwerk und Silvrettaspeicher: als Baustraße zwischen Vermuntsee und Bielerhöhe. Ab 1947 setzten die Illwerke den Ausbau an der Oberen Ill und mit Bachüberleitungen aus dem Paznaun fort. Für die massiven Baustellentransporte wurde der historische Viehtrieb von der Bielerhöhe durchs Kleinvermunt nach Galtür zur Werkstraße verbreitert: Nun war das Fundament der Ostrampe nach Tirol gelegt.
Der schwierigste Teil der Strecke zwischen Partenen und Vermunt, fehlte aber 1951 noch. Mit einem riesigen Bagger vom Staumauerbau wurde die spektakuläre Trasse – abwärts – durchs Steilgelände gebahnt.
Und damit war eine durchgehende Straße von Partenen nach Galtür geschaffen - die am 23. Juni 1954 für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde. Bis 1961 wurde sie zweispurig ausgebaut.